herr der ringe unter wasser

liebes tagebuch.
nach einem kurzen jog durch die queenstown gardens sind wir heute morgen nach dunedin aufgebrochen.
doch bevor wir endlich auf dem highway waren musste ich mir ungtluecklicherweise in den deer parc heights 5 her der ringe locations ansehen. der park ist normalerweise nur fuer bekloppte gedacht, die 20 dollar dafuer ausgeben um ein paar bisons, yaks, strausse und lamas zu sehen, die hier frei rumlaufen. ich durfte bekantschaft mit vielen ziegen machen, die uns staendig verfolgt haben, weil sie dachten wir wuerde etwas zu essen haben. ich muss zugeben so geheuer waren mir einige viecher nicht, so dass ich mich im auto versteckte. aber einige lamas und ziegen hatten kein problem damit, wen ein auto an ihnen vorbeifuhr.
zurueck zu den locations. jan wollte genaue aufnahmen von den szenenlocations haben. nicht ein cm durfte man zu weit rechts oder links fotografieren.
leider hat das wetter einen umschwung hingelegt, so dass alles im park total nass war. ja und ich mussten beide unsere schuhe wechseln.
das schlechte wetter hat uns bis nach dunedin verfolgt, so dass wir hier nun auch herbst haben.
wir waren vorhin ein wenig durch die stadt latschen. gleich gehen wir ins kino, und machen uns warme gedanken.
nein, nicht solche…

Fuer eine handvoll Dollar…

Fox Glacier

…gabs die letzten beiden Tage nur sehr wenig Internet. Deshalb war ich nicht online. Dafuer gibts heute ein paar brandaktuelle Bilder. Leider muss ich hier “per Hand” hochladen und die Bilder sind etwas durcheinander (und eigentlich von hinten nach vorne anzuschauen). Als Orientierung koennen vielleicht Julias Blogeintraege dienen. Ich versuche die Bilder - soweit ich mich erinnern kann - zu beschriften.

Gruesse aus Queenstown!

wo ist der ausgang?

liebes tagebuch.
ein weiterer schoener tag auf der suedinsel. viele schafe. viele berge.
gott sei dank haben wir heute morgen haast verlassen. das gefuehl, das ich dort hatte, hatte was von endstation, hier gehts nicht mehr weiter, hier ist das ende der welt. alles klein, ruhig und leute mit grauer mine. gruselig.
wir haben uns dann auf den weg nach queenstown gemacht. in wanaka und schon ein paar mal vorher (so zum sightseeing in der landschaft und bewaesserung der einheimischen gaerten) haben wir halt gemacht. in wanaka habe ich meine erste erfahrung in einem grossen labyrinth gemacht. man musste in einem labyrinth mit einer strecke von 1,5 km vier tuerme abklappern und danach wieder den ausgang finden. sehr cool aber total verwirrend. leider haben wir am ende ein wenig geschummelt, aber sonst haetten wir noch 5 stunden darin verbracht. nach alice im wunderland haben wir uns dann noch 4 raeume mit illusionen angeguckt. ein ames’scher raum war dabei und einer, der 45 grad zur horizontalen gebaut war. sehr cool.
in queenstown haben wir ein bisschen die stadt erkundet und sind schick essen gegangen.
gleich werden wir uns in unsere lodge zurueckziehen, bei fernsehen ein bier geniessen und auf den naechsten sonnigen tag in dunedin warten.
ps. ich habe gar kein schlechtes gewissen wegen des opossums. davon gibts zuviele.

wandern staunen toeten

liebes tagebuch,
heute haben wir die ganze westcoast abgeklappert. von greymouth sind wir gestartet, unser erste stopp galt dem franz josef glacier, wo wir 1 1/2 stunden lustgewnadelt sind (das heisst zum gletscheranfang und zurueck in seinem flussbett). es war eine sehr bizarre atmosphaere: hitze, geroell, wasserfaelle und dieser wahnsinnige gletscher. danach haben wir am lake matheson die spiegelbilder von mount tasman und mount cook bewundert. hier mussten wir auch wieder wandern. der naechste spaziergang ganlt dem fox glacier ueber die aelteste haengebruecke neuseeland, wo nur 5 personen gleichzeitig drauf duerfen. nach dem fox glacier hatten wir noch einen abstecher am ship creek zu einem wilden einsamen mit driftwood uebersehenen strand, wo wir auch noch gewandert sind (ein wunder, dass das jan die ganze zeit mitgemacht hat).
hier wurden wir auch von den einheimischen fast aufgrefressen. ich rede von sandflies. die haben wir versucht zu vertreiben, leider ohne erfolg. selbst auf dem scheitel bin ich gestochen worden
angekommen sind wir in haast, einem dorf mit nur einer tankstelle und einem supermarkt, der schon um halb sechs zumacht. hier ist echt nichts los. deshab sind wir noch zum jackson bay gefahren, dem einsamsten ort der westcoast. wir haben den sonnenuntergang und das sich im meer spiegelnde mondlicht bewundert.
auf dem rueckweg habe ich ein opossum ueberfahren.
ein erfolgreicher tag wuerde ich sagen :-)

arche noah bei schoenem wetter

liebes tagebuch,
heute schreibe ich mal aus greymouth, der groessten stadt der westkueste und dem langweiligsten ort neuseelands.
das ist nicht meine meinung sondern die diverser reisefuehrer.
wie auch schon die tage zuvor sind wir heute sehr viel autogefahren, haben aber wirklich schoene sachen erlebt. zunaechst sind wir in lyell, einer stadt, die es nicht mehr gibt, zum friedhof gegangen. da war alles windschief und man konnte nur durch den bush dahin. einige grabsteine waren geklaut, aber das hat die atmosphaere (ja, das morbide liegt mir manchmal sehr nahe) nicht gestoert.
weiter gings zum cape foulwind, wo wir eine seerobben kolonie beobachtet haben. da stand auch ein wegweiser, und zuerich (!) z.b. war ueber 15,000 km entfernt.
bei punakaiki haben wir den naechsten stopp gemacht und die pancake rocks und blowholes bewundert. kann man sich jetzt so schwer vorstellen, aber die sehen aus wie aufeinander geschichtete pfannkuchen, oder waffeln, fuer diejenigen, die die mehr moegen. die letzten beiden attraktionen habe ich schon einmal vor 6 jahren bewundert. ob sich was geaendert hat, kann ich schwer sagen, ich fands wieder beeindruckend.
angekommen sind wir letztendlich in greymouth. hier wohnen wir in der arche noah, kein witz. jedes zimmer hat eine andere tiergruppe zum motto. wir wohnen im cow room, wo wirklich alles (selbst die lampen) in kuhmuster liebevoll bearbeitet sind. im gegensatz zum tipi (wo das schlafen gestern echt aetzend war) haben wir hier einen richtig grossen raum und das ist alles sehr nett. ausserdem gibts keine sintflut. (der tornado, der vor zwei wochen hier war und viel zerstoert hat, ist auch verschwunden.)
morgen wollen wir weiter die westkueste runter, die gletscher bewundern und werden dann in haast uebernachten.

julia und jan im tipi-taka-tukaland

liebes tagebuch,
heute der erste eintrag von der suedinsel, von nelson um genauer zu sein.
wir haben heute morgen per faehre die cook strait ueberquert und dabei das schoene fjordland bei marlborough sound bewundern koennen. ueber 3 stunden hat die fahrt gedauert, war aber jede minute wert, denn auf der suedinsel wurden wir wieder mit schoenem wetter begruesst. sommer!
von picton haben wir einen kurzen abstecher nach blenheim gemacht, um irgendwas essbares aufzutreiben. weiter gings dann ueber die berge (die hier wirklich viel hoeher als auf der nordinsel sind und mehr waelder haben - viel besser also) nach nelson. an einem wilden fluss haben wir halt gemacht und das frischeste wasser der erde begutachtet und fuer premium fresh befunden.
wie immer hatten wir ein problem ein bett fuer die nacht aufzutreiben. das ist der grund warum wir heute abend in einem tipi uebernachten werden. in einem tipi aus holz. sonst ist das hostel wo wir bleiben sehr cool. swimming pool, volleyballfeld, gratis fruehstueck.
achja, falls ich es vergessen - vorhin waren wir am strand, aber das machen wir ja jeden tag ;-)