
Nicht für die Schule, nein für die Uni lernen wir. Im Studium lernt man viele Dinge. Zum einen merkt man schnell, dass Selbstverwirklichung in vielen Bereichen - metaphorisch gesprochen - schnell was von Exhibitionismus am FKK-Strand bekommt und zum anderen macht man früh die Bekanntschaft mit dem selbstbestimmten, selbstorganisierten Leben. Für jemanden, der immer ganz gerne nur vor sich hin oxidiert hat und der mit fast kindlicher Freude an einem wochenlang nicht geputzten Waschbecken das plötzliche Auftreten eines völlig kostenlosen Lotuseffekts registriert, resultiert diese Umstellung zwangsläufig im plötzlichen Auftreten von quälenden Deadlines.
Low-level Theophanie.
Deadlines sind virtuell, omnipotent, interdisziplinär und untot. Irgendwie…
Der Natur nach lassen sie sich bei mir in privat, beruflich, studienbezogen, ehrenamtlich und Hybrid Formen unterscheiden. Letzere nutzen gerne, ähnlich den entsprechenden Autos, die aus dem Abbremsen gewonnene Energie um kurz danach wieder richtig zu beschleunigen. Dafür gibts schon mal den Ökoengel:

Als wesentlicher Effekt wirken Deadlines bei mir dahingehend, dass sie das eigentlich übliche Kalendergefüge auf eine Wochenrotation reduzieren.
Wie sagt Yoda so schön:
“Deadlines are the path to the dark side. Deadlines lead to anger. Anger leads to hate. Hate leads to even more deadlines.”