New Atlantis
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New Orleans versinkt in Wasser und Chaos und wie es scheint gehen mit der Stadt auch die transatlantischen Beziehungen auf eine neue Tauchtiefe.
Ich muss zugeben ich fühle mich gerade etwas beschämt. Gestern morgen habe ich völlig arglos die FR aufgeschlagen und auf Seite 2 alle Artikel zum Hurrikan Katrina konsumiert. Ganz unten auf der Seite tummelte sich ein Beitrag von Jürgen Trittin. Gelesen, für plausibel befunden, vergessen.
Da denkt man das deutsche Bildungssystem hat einem den Ausgang aus der selbstverschuldeten Unmündigkeit eröffnet und den Geist hin zu kritischer Rezeption von Meinungen und Informationen geschult und wird dann vom dynamischen Duo FR & Trittin morgens beim Frühstück - pardon - gefickt.
Erst nach der Lektüre dieses Artikels bei Spiegel Online (ich bezieh auch Informationen von vielen anderen Web-Seiten, ehrlich!) wurd mir dann klar was der gute Herr Minister da verbrochen hat: pietätlosen antiamerikanischen Besserwisserscheiss als Wahlkampfbooster.
Ich bin reingefallen auf die übliche verklausulierte Politikrhetorik mit doppelter Absicherung (“Kein einzelner Sturm kann unzweideutig auf den Klimawandel zurückgeführt werden.”) gefolgt vom obligatorischen und gut versteckten “ABER!”.
Die Amerikaner in Personalunion von Dubya sind selbst schuld. Wir habens ja schon immer gesagt.
PS: Nächstes Mal grün wählen.
Die Leichen treiben noch in den Strassen aber hey! es ist Wahlkampf.
Dankeschön!
Einige der - zu Recht - erbosten Reaktionen aus den USA gibts hier nachzulesen.
