Benford

Meine informationelle Emanzipation macht Fortschritte. Nicht zuletzt beflügelt durch Anregungen von Meister Medienfuzzi. So hab ich heute auf www.boingboing.net das Benfordsche Gesetz für mich entdeckt.
Wikipedia definiert es so:
Je niedriger der zahlenmäßige Wert einer Ziffernsequenz definierter Länge an einer definierten Stelle einer Zahl ist, umso wahrscheinlicher ist ihr Auftreten. Für die Anfangsziffern in Zahlen des Zehnersystems gilt z.B.: Zahlen mit der Anfangsziffer ‘1′ sind etwa 6,5-mal häufiger als solche mit der Anfangsziffer ‘9′”.
In den meisten natürlich generierten Datensätzen herrschen diejenigen Werte vor, die mit einer kleinen Ziffer (oder eben Wert) beginnen. Dieses Prinzip lässt sich in Einwohnerzahlen, Sportergebnissen, Oberflächenmaßen von Flüssen usw. finden. Faszinierend daran ist, dass man dieses “Gesetz” nutzen kann um z.B. Unregelmäßigkeiten in Unternehmensbilanzen zu finden (wie es laut Wikipedia auch bei Enron geschehen ist). Wer es mal ausprobieren möchte, dem sei dieses Tool empfohlen.
Thx boingboing.
PS: Pi als Faktor liefert dann nochmal andere interessante Ergebnisse.
PPS: Hier gibts einen Artikel aus der Zeit dazu.





