Jackass
Gefunden bei Magnus. Er hat’s von BoingBoing.
Gefunden bei Magnus. Er hat’s von BoingBoing.
Schon seit längerem versehe ich jedes Foto, bei dem ich mich noch ungefähr daran erinnern kann wo ich es aufgenommen habe, mit einem Geotag. Nur hab ich davon eigentlich nicht viel außer Arbeit. Man kann sich zwar seine “geokodierten” Bilder auf einer eigenen Flickr-Karte anschauen, diese hat aber einige Nachteile wie ich finde:
Natürlich gibt es diverse andere Dienste auf die man ausweichen kann, aber keiner konnte mich restlos überzeugen. Für mich lag es daher nahe mal zu versuchen meine Flickr Bilder in Google Maps zu importieren und ich war überrascht, wie einfach das ist. Mit Google Maps kann man mittlerweile nämlich nicht nur eigene Karten erstellen, es ist auch in der Lage GeoRSS-Feeds und KML Dateien einzulesen. Und da Flickr seit 2 Monaten für Nutzer, Tags und Gruppen eigene Feeds bereitstellt, lassen sich die eigenen Bilder kinderleicht auf einer Google Map platzieren.
Man geht zum Beispiel zur Seite eines Tags, kopiert dort den GeoFeed oder KML-Link, fügt diesen ins Suchfenster von Google Maps ein und erhält dann solch eine Karte:
Das Ganze dauert keine 20 Sekunden und die Karte läßt sich auch leicht in andere Seiten einbauen. Darüber hinaus werden immer die jeweils aktuellesten Fotos angezeigt. Wenn man also kontinuierlich neue Bilder mit einem bestimmten Tag bei Flickr hochlädt, werden diese direkt in die Karte integriert und sie “wandert” quasi mit. Dies ist aber gleichzeitig ein großer Nachteil ,wie er auch bei der Flickr-Karte besteht: es werden nur die 20 letzten Bilder auf der Karte angezeigt. Schießt man also zum Beispiel am Ende einer Urlaubsreise aus Langeweile noch 20 Fotos in der Flughafenbar, sind dies hinterher die Einzigen, die auf der Google Map auftauchen. Vielleicht läßt sich dieses Problem irgendwie mit einer Yahoo-Pipe umgehen oder vielleicht gibt es auch schon eine andere, einfachere Lösung. Sobald ich wieder mehr Zeit habe, werde ich mir das Ganze mal genauer ansehen.
Auf jeden Fall macht’s Spaß.
Meine ehemalige Deutschlehrerin und jetzige Oberbürgermeisterin von Mülheim hat in der gestrigen Lokalausgabe der NRZ eine kleine Textaufgabe veröffentlicht, die ich hier weiterreichen möchte:
“Ich kann nicht sagen, dass ich nicht weiß, darüber nicht informiert worden zu sein.” Für diesen Satz, sagte die ehemalige Deutschlehrerin gestern, habe sie Spott ertragen müssen, sie habe ihn aber genauso gemeint und er mache auch Sinn.
Quelle: NRZ Mülheim
Finden und erläutern Sie den Sinn des Zitates!
PS: Bei einer spontanen ICQ Befragung hat Herr Supatexta in gewohnt routinierter Art verwandelt. Heimspiel halt.

Bild: factoryjoe
Die angeblich erfolgreichste kanadische Dokumentation aller Zeiten zu sein, muß an sich ja noch nicht unbedingt auf einen guten Film hinweisen. Im Fall von The Corporation aber ist es durchaus als Kompliment zu verstehen.
Der Film beleuchtet in schlanken 145 min die Entstehungsgeschichte der amerikanischen Kapitalgesellschaften (corporations) und ihre heutige globale Einflussnahme auf wirtschaftliche und soziale Belange des alltäglichen Lebens. Dabei gehen die Autoren zwar wenig differenziert vor, legen aber auf detaillierte und präzise Art die ihrer Ansicht nach pathologische Grundstruktur der “corporations” dar. Die daraus resultierenden Auswüchse werden in vielen (kategorisch geordneten) Beispielen vorgestellt und in der illustren Runde aus Interviewpartnern darf sich auch mal Michael Moore zu Milton Friedman und Noam Chomsky gesellen.
Interessant ist diese Dokumentation vor allem, weil sie hilft Chancen und Risiken der Privatisierung ursprünglich staatlicher Aufgaben und Monopole (siehe Deutsche Bahn) zu beurteilen. Dass man Privatisierung per se nicht verteufeln kann, weiß jeder, der sich in den letzten Jahren zum Beispiel die Entwicklung der Preise von Festnetz- und Internetanschlüssen angeschaut hat (natürlich gibt es auch in diesem Bereich Verlierer); nur gibt es wiederum auch Bereiche, die in privatisierter Form für alle Beteiligten - außer den jeweiligen Unternehmen - nur Nachteile bieten. Gute Beispiele hierfür (auch wieder aus den USA) kann man in den Dokumentationen Sicko von Michael Moore und Iraq For Sale: The War Profiteers von Robert Greenwald besichtigen.
Aber auch wenn man die mitunter sehr skurillen Anekdoten in diesen Filmen gesehen hat, ist es unmöglich ein pauschales Urteil zu fällen. Wichtig ist wohl vor allem den Einzelfall zu analysieren, auf Erfahrungen aus anderen Ländern zurückzugreifen, wenn möglich einen Markt mit mehreren Konkurrenten zu etablieren und lobby-resistente Kontrollen einzuführen. Denn nur in diesem Fall können sich die oft propagierte effizientere Verwaltung und/oder Betrieb wirklich entfalten. Ohne Konkurrenz und Kontrolle kostet ein Six-Pack Cola in der irakischen Wüste den amerikanischen Steuerzahler schnell mal 45$.

Bild: radiohead.com
Hello everyone.
Well, the new album is finished, and it’s coming out in 10 days;
We’ve called it In Rainbows.
Love from us all.
Jonny
Quelle: Dead Air Space, 01.10.07
Yeehaaa!
Details gibts hier.